Insight. Signaturen des Blicks, Facetten des Sehens  BMBF-Projekt der Universität Würzburg

BMBF-Förderprogramm „Vernetzten ”– „Erschließen”– „Forschen”.
Allianz für universitäre Sammlungen (2015)

Das Projekt „Insight” der Universität Würzburg  führt die bisher unverbundenen kunst- und humanwissenschaftlichen Sammlungen der Universität (Medizinhistorische Sammlungen; Martin von Wagner Museum; Adolf Würth Zentrum für die Geschichte der Psychologie; Forschungsstelle Historische Bildmedien) unter einer gemeinsamen Forschungsfrage zusammen: die ethischen, ästhetischen und historischen Dimensionen des Blicks und die kulturelle Bedeutung und Darstellung des Sehens. Diese bilden Anlass und Leitmotiv für die koordinierte Erschließung und Digitalisierung exemplarischer Bestände der Sammlungen, ihrer Aktivierung für Forschungs- und Lehrzwecke, ihrer Vermittlung für eine breitere Öffentlichkeit (Workshops, Ausstellungen) und ihrer digitalen Repräsentation und interdisziplinären Vernetzung. Vorhandene Kompetenzen werden gebündelt und durch das Digital-Humanities-Zentrum, das Archiv und die Professur für Museologie der Universität Würzburg unterstützt.

Die Antragssteller haben sich starke Kooperationspartner gesucht, um zusätzliche fachspezifische und museologische Expertise einzubringen: das Deutsche Medizinhistorischen Museum Ingolstadt und das Deutsche Historische Museum Berlin.

Damit sollen ein innovatives, fach- und fakultätenübergreifendes Netzwerk sowie eine gemeinsame Forschungsplattform entstehen. Mittelfristiges Ziel der Universität ist dabei die Etablierung eines Kompetenzzentrums Universitätssammlungen Würzburg (KUW) als technische und soziale Basis für die Vitalisierung aller Sammlungen und als Forum für Interessenvertretung, Fortbildung und Forschung.

„Insight” in Ingolstadt
Das DMMI unterstützt und berät im Rahmen des Forschungsprojektes vor allem die Sammlungen am Institut für Geschichte der Medizin der Universität Würzburg (PD Dr. Karen Nolte). Die dafür in Würzburg eingerichtete Projektstelle (2017/18) wurde an die Kunsthistorikerin Monika Weber M.A. vergeben, die von 2015 bis 2017 als wissenschaftliche Volontärin am DMMI tätig war. Schwerpunkte bilden die wissenschaftliche Inventarisierung der geburtshilflichen Sammlung sowie die restauratorisch begleitete Aufarbeitung der Glasdiasammlung der Medizinhistorischen Sammlungen in Würzburg.

Link zur Pressemeldung der Universität Würzburg

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