Vortrag: Opfer der NS-„Euthanasie“ aus Ingolstadt

So., 18.1.2026, 19.00 Uhr, mit Juliane Günther, Agnes Krumwiede u.a.

Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim (Foto: Agnes Krumwiede)

Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim (Foto: Agnes Krumwiede)

Zum Gedenktag an die Opfer der NS-„Euthanasie“

Vortragsabend mit Juliane Günther, Agnes Krumwiede, Christian Pfleger und Peter Eigelsberger

Eine Veranstaltung des Zentrum Stadtgeschichte in Kooperation mit dem Deutschen Medizinhistorischen Museum

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Am 18. Januar 1940 fand die erste Deportation der Gasmordaktion „T4“ von der Heil- und Pflegeanstalt Eglfing-Haar in eine Tötungsanstalt statt. Dieser Tag ist daher dem Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde gewidmet.

 

Juliane Günther und Agnes Krumwiede vom Projekt „Opfer des Nationalsozialismus in Ingolstadt“ am Stadtarchiv Ingolstadt stellen die Zwischenergebnisse der Recherchen nach Ingolstädter Opfern der NS-,,Euthanasie"-Morde vor.

 

Christian Pfleger, Historiker und Mitarbeiter in der Akutpsychiatrie des kbo-Isar-Amper Klinikums Taufkirchen (Vils) hat die Geschichte der früheren Landesarmenanstalt während der Zeit der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus aufgearbeitet und wird von seinen Recherchen berichten. Auch Patientinnen und Patienten aus Ingolstadt und Region waren vor ihrer Ermordung in der Anstalt Taufkirchen untergebracht.

 

Peter Eigelsberger, Leiter der Dokumentationsstelle des Lern- und Gedenkortes Schloss Hartheim, berichtet über die ehemalige NS-„Euthanasieanstalt“ und den heutigen Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim. 56 Ingolstädter Opfer der sog. „Aktion T4“ wurden in der Tötungsanstalt Hartheim ermordet.

 

Dauer ca. 70 min, Eintritt frei, keine Voranmeldung

Der Vortrag findet im Seminarraum „Christa Habrich“ des DMMI statt und kann auch online besucht werden.

 

Online-Teilnahme via Microsoft Teams:

Link zur Einwahl

Besprechungs-ID: 359 156 036 052 49

Passcode: sx7WJ7Zn

 

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