MEDIZINTECHNIK.
HEILEN MIT LASER UND STOSSWELLE
Die Abteilung Medizintechnik befindet sich in einem Nebengebäude am Ende des Arzneipflanzengartens.
Aufgrund der Sparmaßnahmen der Stadt Ingolstadt kann dieser Ausstellungsteil bis auf Weiteres nur auf Nachfrage besucht werden. Bitte melden Sie sich bei Interesse an der Museumskasse – gerne auch schon im Vorfeld Ihres Besuches unter
dmm-kasse@ingolstadt.de oder 0841-305 2860
Danke für Ihr Verständnis!

Einführung
Die Medizintechnik-Ausstellung zeigt den Einsatz von Stoßwellen und Laserstrahlen zur Behandlung von Nierensteinen und Augenkrankheiten. Diese Methoden bauen auf den Erkenntnissen und Erfahrungen früherer Generationen auf. Die Einführung gibt einen Überblick über die Entwicklung dieser Verfahren vom Steinschnitt der Antike bis zum Steinbohrer des 19. Jahrhunderts.

Stoßwellen
Das zentrale Objekt der Ausstellung ist die tonnenschwere Anlage zur Extrakorporalen Stoßwellen-Lithotripsie (ESWL), die früher im Klinikum Großhadern stand. Mit dieser Anlage wurden erstmals am Menschen Harnsteine durch Stoßwellen zertrümmert.

Laserstrahlen
Laserstrahlen kommen in der Natur nicht vor. Sie wurden erstmals 1960 in einem Labor erzeugt und seitdem schrittweise für die medizinische Anwendung einsetzbar gemacht.
Die Ausstellung erklärt das physikalische Prinzip der Laserstrahlung, stellt verschiedene Lasertypen vor und zeigt an modernen Endoskopen, wie man die Laserstrahlung tief ins Körperinnere bringen kann – zum Beispiel zum Zertrümmern von Harnsteinen.

Krankengeschichten
Medizintechnik ist kein Selbstzweck, sie soll vielmehr krankheitsbedingtes Leiden lindern helfen. So die Ausstellung mit denjenigen, die am Ausgangs- und Zielpunkt jeder medizintechnischen
Entwicklung stehen: mit kranken Kindern, Frauen und Männern. In einem fiktiven „Wartezimmer” werden individuelle Krankheits-geschichten vorgestellt, in denen Stoßwelle und Laser eine Rolle spielen – oder auch nicht.

