Museum und Schule
Museumspädagogin Natalie Schlirf (Foto: Hubert Klotzeck)

Liebe Lehrkräfte, Pädagoginnen und Pädagogen!

Untenstehend finden Sie unser derzeitiges Führungs- und Workshopangebot. Gerne passe ich die jeweiligen Führungen individuell auf die Bedürfnisse Ihrer Gruppe an. Sie haben ein besonderes Anliegen, wünschen sich einen speziellen Lehrplanbezug oder benötigen weitere Informationen? Gerne berate ich als Museumspädagogin Sie persönlich per Telefon (0841 305 2869) oder E-Mail (natalie.schlirf(at)ingolstadt.de).

 

 

LehrerInnen-Fortbildung
Anatomiesaal (Foto: Ulrich Rössle)
Anatomiesaal (Foto: Ulrich Rössle)

Außerschulischer Lernort Museum:
Wege durch die neue Dauerausstellung des DMMI

Das inhaltliche Konzept der im Oktober 2020 eröffneten Dauerausstellung in der „Alten Anatomie“ ist zweigeteilt: Das Obergeschoss ist der „Medizinischen Welt des 18. Jahrhunderts“ gewidmet, also der Zeit, als hier die medizinische Fakultät des Bayerischen Landesuniversität untergebracht war. Im Erdgeschoss eröffnen 21 „Starke Dinge“ jeweils unterschiedliche Perspektiven auf die Geschichte der Medizin. Zwei Kabinette zu den Grenzen der Medizin („Not lehrt Beten“) und zu dem bekanntesten Studenten Ingolstadt (Victor Frankenstein) runden den Museumsbesuch ab.

Die Veranstaltung beginnt mit einem Rundgang durch die Dauerausstellung. Museumsdirektorin Professor Marion Ruisinger geht anschließend auf die Genese der neuen Dauerausstellung ein und stellt das Raumkonzept vor. Anhand ausgewählter Objekte erläutert Museumspädagogin Natalie Schlirf Zugangsweisen für Besuche mit SchülerInnen.

⇒ Termin: Donnerstag, 7.10., 15 Uhr
⇒ Teilnahmegebühr: 3 €
⇒ Dauer: 3 Std.
⇒ max. Teilnehmerzahl: 10 Personen

Die Anmeldung erfolgt über das Portal „Fortbildung in bayerischen Schulen“ - Stichwort: E615-0/21/1

Angebote für Schulklassen
Starke Dinge (Foto: Ulrich Rössle)

„Im Dialog mit Starken Dingen“
Ein coronagerechter Besuch in der Dauerausstellung

Die SchülerInnen besuchen zusammen mit der Museumspädagogin einige „Starke Dinge“ im Erdgeschoss der Alten Anatomie. Beim gemeinsamen Betrachten der historischen Objekte wird man neugierig: Warum musste ein Kind vor vierhundert Jahren ein eisernes Korsett tragen? Warum wurden künstliche Augen nach ihrer Farbe geordnet - und warum trägt das hellblaue Auge die Nummer 1a? Wieso steht über der Vitrine mit dem Stethoskop das Schlagwort „Verstummen“? Und warum sind einem schönen geschnitzten goldenen Rahmen lauter kranke (Glas-)Augen?

Die gemeinsame Suche nach Antworten führt rasch zu neuen Themen - und in unsere Gegenwart. So trägt der Dialog mit den „Starken Dingen“ dazu bei, die heutige Medizin besser zu verstehen und einzuordnen.

⇒ für max. 11 SchülerInnen der Jahrgangsstufen 7 bis 9
⇒ Dauer: 60 min.

Röntgenaufnahme (Foto: DMMI)

„Röntgen“
Ein Workshop mit historischen Objekten

Wir nutzen die Zeit zwischen den Sonderausstellungen und bieten in dem leer geräumten Ausstellungsraum Workshops für Schulklassen an. Die TeilnehmerInnen beschäftigen sich mit der Entdeckung der Röntgenstrahlen und erfahren Wissenswertes über technische und medizinische Aspekte.

Das Besondere: Für den Workshop holen wir historische Röntgen-Objekte aus unserem Museumsdepot, darunter auch ein großformatiges Fotoalbum aus der Zeit des Ersten Weltkriegs mit Röntgenbildern von 81 verwundeten Soldaten. Beim Durchblättern wird man neugierig: Welches Schicksal erwartete die Soldaten, nachdem die Röntgenaufnahmen angefertigt worden waren? Welche Bedeutung hatte die neue Röntgentechnik für die (Militär-)Medizin? Und: Wie hat sich die Röntgentechnik seit damals verändert?

Der Workshop bietet dadurch vielfältige Anknüpfungspunkte für den fächerverbindenden Schulunterricht im Rahmen der Fächer Physik, Biologie, Geschichte und Ethik.

⇒ für  SchülerInnen der Jahrgangsstufen 9 bis 13
⇒ Dauer: 60 min.
⇒ Buchbar für den Zeitraum vom 28.9. bis 29.10.

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