Sammlung

Das Deutsche Medizinhistorische Museum hatte bei seiner Gründung im Jahr 1973 keine eigene Sammlung. Heute besitzt das Museum einen der größten medizinhistorischen Sammlungsbestände der Bundesrepublik. Die erfolgreichen Sammlungsaktivitäten seiner Direktoren Heinz Goerke, Jörn-Henning Wolf und Christa Habrich, die Objektspenden großzügiger Privatpersonen und die Unterstützung durch die „Gesellschaft der Freunde und Förderer des Deutschen Medizinhistorischen Museums” haben diese Entwicklung ermöglicht.

Nur ein Bruchteil des Sammlungsbestandes ist in der „Alten Anatomie” und der „Abteilung Medizintechnik” zu sehen, der Großteil ruht in den Depots. Eine Aufgabe der Sonderausstellungen ist es, der Öffentlichkeit immer wieder neue Einblicke in diesen verborgenen Schatz zu eröffnen. Zudem werden bei den „Mittagsvisiten”, den abendlichen „Autopsien” und in der Rubrik „Objekt des Monats” einzelne Objekte ausführlicher vorgestellt. Und „Objekte unterwegs” verrät Ihnen, in welchen Ausstellungen und Museen derzeit Leihgaben aus der Museumssammlung zu sehen sind.

Das Museumsteam versteht die Sammlung als ein dreidimensionales Archiv, das nicht nur bewahrt, sondern auch benutzt werden soll. Dies gilt insbesondere für die Spezialsammlungen des Museums. Für interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler besteht daher die Möglichkeit, in der kontinuierlich wachsenden Sammlungsdatenbank nach Objekten zu recherchieren und sich ausgewählte Stücke vorlegen zu lassen, sofern keine konservatorischen Bedenken dagegen sprechen.

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