Reihe „Mittagsvisite”: Camera lucida

Di., 21.3.2017, 12.30 Uhr, mit Michael Kowalski M.A.

Camera lucida, DMMI

Ähnlich wie die „Camera obscura” („dunkle Kammer”) wurde auch die „Camera lucida” („helle Kammer”) als Zeichenhilfe benutzt. Eine Camera obscura konnte zeltähnliche Ausmaße annehmen, in denen der Zeichner verschwand. Die Camera lucida hingegen, bekannt auch als Zeichenapparat oder Zeichenprisma, war von Anfang an als kleines, leicht portables Gerät konstruiert. Dieses Instrument eignete sich besonders als Hilfsmittel beim Abzeichnen mikroskopischer Bilder. Deshalb verwendeten es viele Biologen, Mediziner und Neurologen. Bis vor wenigen Jahrzehnten wurden Abbildungen von Nervengewebe fast ausschließlich mit Hilfe der Camera lucida erzeugt. Das Prinzip und die besonderen Möglichkeiten dieser Darstellungsart sind Gegenstand dieser Mittagsvisite mit Michael Kowalski.

Beginn 12.30 Uhr, Dauer 30 min.
Eintritt frei

 

 

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