Dissertationen

Das Deutsche Medizinhistorische Museum wurde 1973 durch die enge Kooperation der Stadt Ingolstadt mit dem Institut für Geschichte der Medizin der LMU München gegründet. Diese enge Verbindung des Museums mit der universitären Medizingeschichte besteht bis heute fort. Sie drückt sich auch darin aus, dass die Leitung des Hauses stets in die Hand von habilitierten Medizinhistorikern/innen gelegt wurde.

Damit besteht die Möglichkeit, am Deutschen Medizinhistorischen Museum zum Dr. med. oder Dr. med. dent. zu promovieren. Die Direktorin Prof. Dr. med. Marion Ruisinger ist an der Universität Erlangen-Nürnberg für das Fach Geschichte der Medizin habilitiert und lehrt am dortigen Institut für Geschichte und Ethik der Medizin. Voraussetzung für die Annahme als Doktorand/in ist die Teilnahme am Wahlpflichtfach „Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten” in Erlangen. Interessenten werden gebeten, eine E-Mail mit Themenvorschlägen und Lebenslauf an die Museumsleitung zu schreiben.

Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität Erlangen-Nürnberg
Promotionsordnung der Medizinischen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg

Laufende Dissertationen (jeweils Arbeitstitel)

Die Brillensammlung des Marburger Brillenmachers Unkel
im Deutschen Medizinhistorischen Museum

Doktorandin: Souad Ben Salah, Zahnärztin
Betreuung: Prof. Dr. med. Marion Maria Ruisinger
 

Moulagen

Die Moulagensammlung 
im Deutschen Medizinhistorischen Museum

Doktorandin: Stud. med. Yvonne Goldhahn
Betreuung: Prof. Dr. med. Marion Maria Ruisinger

Abgeschlossene Dissertationen in Auswahl (Betreuung: Prof. Dr. rer. nat. Christa Habrich)

Thomas Falter:
Die Instrumente zur Zahnextraktion im Deutschen Medizinhistorischen Museum Ingolstadt.
Diss. med. dent. München 1991

Rainer Gernet:
Zur technischen Entwicklung der medizinischen Elektrisierapparate und Reizstromgeräte bis Ende des 19. Jahrhunderts. Realienkundliche Studie zu einem Sonderbestand des Deutschen Medizinhistorischen Museums Ingolstadt.
Dr. human. biol. München 1992

Michael Netter:
Die Zahnärztliche Versorgung im Felde während des Zweiten Weltkrieges, dargestellt an Hand des zahnärztlichen Geräts 41 (mittlerer Satz) im Deutschen Medizinhistorischen Museum in Ingolstadt.
Diss. med. dent. München 1993

Alexander Bertram:
Die Zahnarztpraxis von Dr. Alfred Stattelmann (1891–1958). Ein Sammlungsbestand des Deutschen Medizinhistorischen Museums Ingolstadt.
Diss. med. dent., zugl. Katalog zur Ausstellung „Auf den Zahn gefühlt”, Ingolstadt 1994
(Kataloge des Deutschen Medizinhistorischen Museums Ingolstadt, Heft 12)

Christian Pacher:
Zur Geschichte der Arzneimittellehre an der Universität Ingolstadt im 15. und 16. Jahrhundert.
Diss. human. biol. München 1996

Karin Krämer:
Die antiken Instrumente des Deutschen Medizinhistorischen Museums Ingolstadt. Realienkundliche Untersuchung und Katalog.
Diss. med. München, zugl. Bestandskatalog Ingolstadt 2000
(Kataloge des Deutschen Medizinhistorischen Museums Ingolstadt, Heft 19)

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