Die Ingolstädter Maskentonne Eine Corona-Ausstellung mit medizinhistorischen Bezügen

ursprünglich geplant: 13.11.2020 – 11.4.2021

Die „Ingolstädter Maskentonne“ im Depotvorraum des Museums (Foto: Alois Unterkircher)

Der Ausstellungsbeginn wurde wegen des Lockdowns auf Dezember (?) verschoben.

Die Covid-19-Pandemie hat das Leben auch in Ingolstadt verändert. Wie überall war auch hier der Markt für Schutzmasken plötzlich wie leergefegt. Diese wurden aber dringend benötigt, vor allem für das Pflegepersonal sowie in sozialen Einrichtungen. Daher wurde Anfang April eine blaue Papiertonne der Ingolstädter Kommunalbetriebe neben dem Rathaus aufgestellt und zur ‚Mundschutzmaskensammeltonne‘ umfunktioniert. Alle IngolstädterInnen waren aufgerufen, selbst genähte Masken in die Tonne zu werfen, die dann an das BRK und andere Einrichtungen verteilt wurden.

Zwei Monate später konnten wir diese Tonne für unsere Sammlung übernehmen. Als „Die Ingolstädter Maskentonne“ steht sie nun im Zentrum unserer Corona-Ausstellung – umgeben von anderen Exponaten der aktuellen Pandemie und Objekten der früheren Seuchengeschichte. Im historischen Vergleich treten verblüffende Parallelen (aber auch Unterschiede) im Umgang mit ansteckenden Krankheiten zu Tage.

Im Begleitprogramm kommen unterschiedliche AkteurInnen der Pandemie miteinander, mit dem Museum und mit Ihnen ins Gespräch – mitten in der Ausstellung!

Kuratorinnen:
Greta Butuci M.A. (Historikerin, wissenschaftliche Volontärin am DMMI)
Johanna Lessing M.A (Kulturwissenschaftlerin, VW-Graduiertenkolleg „Wissen | Ausstellen“ der Universität Göttingen.

 

 

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