Reihe „Autopsien”: Gemälde. Was macht ein Bild wertvoll - und für wen?

Mi., 9.5.2012, 19.00 Uhrmit Hans Zech, Ingolstadt

Bei der „Autopsie” im Mai stehen Ölgemälde aus drei Jahrhunderten im Zentrum des Abends. Als Experte konnte Hans Zech gewonnen werden, der sich als öffentlich bestellter Sachverständiger seit rund 20 Jahren mit der Begutachtung von Gemälden beschäftigt. Außerdem betreut Hans Zech als Kurator die Gemälde der städtischen Sammlungen, womit auch die beim Autopsieabend vorgestellten Ölbilder des Deutschen Medizinhistorischen Museums in seine Zuständigkeit fallen.

„Autopsie” bedeutet soviel wie selbst sehen, genau hinschauen, sich ein eigenes Bild von etwas machen. Eben darum geht es bei diesem Autopsie-Abend, an dem Hans Zech zunächst zeigt, wie man ein Gemälde richtig betrachtet und was man dabei alles entdecken kann, von vergilbtem Firnis über Risse in der Farbschicht bis hin zu mehr oder weniger geschickt durchgeführten Restaurierungen. Anschließend geht er der Frage nach, was ein Bild wertvoll macht. An Beispielen aus seiner eigenen langjährigen Berufspraxis wird deutlich, dass der Wert eines Bildes von vielen Faktoren abhängt, nicht zuletzt von Modeströmungen und vom Interesse des jeweiligen Käufers.

Der Eintritt ist frei, Fragen und Diskussionsbeiträge sind ausdrücklich erwünscht!

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