Reihe „Autopsien”: Druckgraphik. Die Sammlung von Ärzteporträts im Deutschen Medizinhistorischen Museum

Mi., 18.4.2012, 19.00 Uhr(mit Michael Kowalski M.A., Stephanie Papelitzky M.A. und Dipl.-Rest....

Das Deutsche Medizinhistorische Museum besitzt in seiner graphischen Sammlung rund 2.200 Porträts von Ärzten und Naturwissenschaftlern aus dem 16. bis 20. Jahrhundert. Diese Graphiken wurden im Rahmen eines auf 15 Monate angelegten Projekts geordnet, inventarisiert, fotografiert und archivgerecht umgelagert. Das Projekt wurde von der Stadt Ingolstadt und der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern unterstützt.

Das Projektteam nimmt den Abschluss der Arbeiten zum Anlass, die Porträtsammlung der Öffentlichkeit vorzustellen. Wie verändert sich die Darstellung von Ärzten im Lauf der Jahrhunderte? Wie erkennt man die verwendete Drucktechnik? Was für Schäden weisen die Graphiken auf, und was kann man dagegen tun? Diese und andere Fragen werden von dem interdisziplinären Team an Beispielen aus der Sammlung beantwortet.

Habe Sie zuhause eine Graphik, zu der Sie gerne eine kunsthistorische Meinung oder einen restauratorischen Rat haben möchten? Dann bringen Sie das gute Stück einfach mit zum Autopsie-Abend. Im Anschluss an den Vortrag stehen Ihnen die Kunsthistoriker Stephanie Papelitzky und Michael Kowalski sowie die auf Papier spezialisierte Diplom-Restauratorin Maria Sutor gerne für Fragen, Blickdiagnosen und Therapieempfehlungen zur Verfügung.

Eintritt frei

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