LehrerInnen-Fortbildung zur Ausstellung „scheintot"

Mi., 27.11.2019, 14.00-16.30 Uhr, mit der Historikerin Greta Butuci M.A.

Blick in die Ausstellung (Foto: Hubert Klotzeck)

Die Sonderausstellung scheintot. Über die Ungewissheit des Todes und die Angst, lebendig begraben zu werden ist zwar historisch angelegt, wirft aber Fragen auf, mit denen an aktuelle Diskussionen angeknüpft werden kann: Wie gehen wir mit Sterben und Tod um? Wann sind lebenserhaltende Maßnahmen sinnvoll und wann sind sie nicht mehr ethisch vertretbar? Wie wird der Tod festgestellt und wann wird jemand wiederbelebt? Wie ist der aktuelle Umgang mit der Todesstrafe und ihrer „Humanisierung“? Damit ist das Thema anschlussfähig für die Fächer Ethik und Religion, Geschichte und Biologie. Die Scheintod-Debatte wurde auch in der Literatur verarbeitet, worauf im Deutschunterricht Bezug genommen werden kann. An dieser Stelle seien nur Mary Shelleys „Frankenstein oder der moderne Prometheus“ oder auch das Märchen von Schneewittchen genannt.

Die Historikerin Greta Butuci M.A., wissenschaftliche Volontärin am Deutschen Medizinhistorischen Museum, geht zunächst auf die Genese der Ausstellung ein und stellt das Raumkonzept sowie ausgewählte Objekte vor. Beim anschließenden Rundgang durch die Ausstellung werden Zugangsweisen für Besuche mit SchülerInnen diskutiert.

Anmeldung über das Portal Fortbildungen an Bayerischen Schulen (Stichwort: E615-0/19/1)

 

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