Ingolstädter Literaturtage: Lange Lesenacht zum Frankenstein-Jahr

Sa., 5.5.2018, ab 19.00 Uhr im Arzneipflanzengarten

Ingolstädter Literaturtage zu Gast im DMMI
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FRANKENSTEIN ODER DER MODERNE PROMETHEUS

Lange Lesenacht im Deutschen Medizinhistorischen Museum

Einlass um 18.30 Uhr, Beginn um 19 Uhr, Ende voraussichtlich gegen 22.00 Uhr (oder so lange der Text reicht...). Die „Lange Lesenacht” ist eine offene Veranstaltung - Sie können kommen und gehen, wann Sie möchten. Es herrscht kein Bleibezwang. Aber wer kann dieser spannenden Geschichte schon widerstehen!
Mehr dazu in der aktuellen Pressemeldung der Literaturtage-Veranstalter.

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Zur Feier des Frankensteinjubiläums ist das Lesen des (ins Deutsche übersetzten) Original-Romans ja beinahe ein Muss. Wir möchten Sie dazu einladen, voll und ganz in die Entstehungsgeschichte des Werkes einzutauchen: Im Juni 1816, dem „Jahr ohne Sommer“ tobt ein heftiges Gewitter über dem Genfer See. Am wärmenden Kaminfeuer in der Villa Diodati vertreibt sich ein illustrer Zirkel aus den englischen Schriftstellern Lord Byron und Percy Shelley, Mary Wollstonecraft (später Shelley), ihrer Halbschwester Claire Clairmont und dem Arzt John Polidori mit schaurigen Geschichten und Gruselmärchen die Zeit. So entstanden während ein paar verregneten Tagen die Ideen zu einer Reihe von Schauergeschichten, von denen Mary Shelleys „Frankenstein“ als einzige vollendet wurde.

Kein Ort wäre stimmungsvoller für diesen Lesemarathon als der Arzneipflanzengarten des Deutschen Medizinhistorischen Museums, unmittelbar am Geburtsort der Kreatur des jungen Medizinstudenten Frankensteins. In einzigartiger Atmosphäre zwischen barocken Gebäude, Gewölbe, Feuerschalen und Botanik können Sie in kuschelige Felle und Decken gehüllt verschiedensten Personen der Ingolstädter Öffentlichkeit zuhören, die aus dem Frankenstein-Roman vortragen. Gelesen wird so lange der Text reicht, bis die Dunkelheit den Garten komplett eingehüllt hat. 

Wer bis in die Nacht hinein der Handlung des spannenden Romans lauschen will, wird sicherlich irgendwann Hunger oder Durst verspüren. Das Café „hortus medicus“ sorgt daher mit kreativen Leckerbissen und Erfrischungen für das leibliche Wohl.

Sollten die Witterungsbedingungen zu schlecht sein, findet die Veranstaltung im Foyer des Deutschen Medizinhistorischen Museums statt.  

Gekürzte Fassung: Gabriele Rebholz, Dramaturgin am Stadttheater Ingolstadt

Eintritt frei

 

 

 

 

 

 

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